März '16: EDAG Crashtest

 

 

Wie im vergangenen Jahr stand für uns auch der Crashtest bei EDAG in Ingolstadt am 16. März 2016 auf dem Programm. Mitgebracht haben wir dabei zwei unterschiedliche Varianten von Crashboxen, wovon eine wie erhofft die Zertifizierung erhalten hat. Wir danken EDAG für die Veranstaltung und Durchführung des Versuchs!



(c) EDAG
 
(c) GLR
Das Regelwerk der Formula Student schreibt vor, dass
der Impact Attenuator (Crashbox) eine Energie von min.
7350 Joule aufnehmen muss, aber dabei nicht mehr als
40g in der Spitze, 20g im Durchschnitt Verzögerung
und eine Rahmenblech Verformung von höchstens
25,4mm zulässt. Im Prüfverfahren fällt daher 300kg
schwerer Block mit 7m/s aus ca. 2,5m Höhe auf den
Impact Attenuator. 
  Eine mögliche Lösung ist dabei die Nutzung
einer durch die Formula Student zertifizierten
Crashbox aus Schaum. Aber gerade die Entwicklung einer eigenen Crashbox stellt eine besondere Herausforderung dar, die wir gerne annehmen.



(c) EDAG
 
(c) EDAG
Versuch Nr. 1: Es handelt sich hierbei um einen Block-Crashkörper, aufgebaut aus Styropor zentral und drumherum CFK-Fasern gemixt mit Dyneema-Fasern. Hinterher würde er innerhalb der Nase des Fahrzeugs sitzen.   Versuch Nr. 1: Leider fehl geschlagen.



 



(c) EDAG
 
(c) EDAG
Versuch Nr. 2: Die Crashbox soll hierbei gleichzeitig die Nase des Fahrzeugs sein. Aufgebaut ist sie aus Styropor mit CFK verstärkten Stützen und CFK und Dyneema Fasern in ihrer Umhüllung.   Versuch Nr. 2: bestanden! In der Spitze eine Verzögerung von 23,55g und 14,78g im Mittel.


 

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