Anmeldung zum FSG 2011 leider fehlgeschlagen

Auf Grund von einschneidenden Ereignissen und einigen notwendigen bedeutenden Änderungen hat es leider bis Anfang Mai gedauert, bis wir uns wieder trauten, über unser Projekt Greenlion Racing zu berichten.


Nachdem wir uns über die Weihnachtsferien und Anfang Januar eingehend auf die anstehende Anmeldung für den Formula Student Germany Wettbewerb vorbereitet hatten, war am 17. Januar 2011 Stichtag. Die Regelwerke waren studiert, über den Ablauf des anstehenden Anmeldungstests hatte man sich informiert. Und alles begann auch nach Plan: der Fragebogen wurde geöffnet und schnellstmöglich mit den drei erlaubten Accounts geöffnet. Ein Exemplar wurde auf den Beamer projeziert, sodass das gesamte Team in Zweiergruppen die Fragen nach und nach beantworten konnte. Als Richtwert haben wir uns 12 Minuten gesetzt, in der wir alle Fragen abarbeiten wollten. Doch dann kam schon der erste Rückschlag. Auf den drei Accounts waren die Fragen in unterschiedlichen Reihenfolgen. Somit war das Durchnummerieren der Fragen mit den jeweiligen Antworten hinfällig. Nachdem wir uns nun neu gesammelt hatten, arbeiteten wir flüssig die Fragen durch und in der Tat konnten wir nach etwa 11 Minuten und 30 Sekunden den Fragebogen das erste Mal abschicken. Doch "eine oder mehrere Fragen" waren falsch beantwortet. Es folgte eine Kontrolle das Unheil nahm seinen Lauf.
Hierzu ein wenig Hintergrundinformationen: Für die Beantwortung der Fragen sind zwei unterschiedliche Regelwerke zu konsultieren, ein Allgemeines und ein Spezielles, welches, und das ist hier an dieser Stelle besonders wichtig, Regeln aus dem Allgemeinen "überstimmen" kann. Und genau dies war bei einer Frage der Fall, bei der wir es nicht bemerkten. Letztendlich konnten wir den korrekten Fragebogen erst nach einer guten Viertelstunde abschicken, was Platz 25 auf der Warteliste bedeutete. Für uns war dies ein rabenschwarzer Tag, denn es stand fest, ohne Anmeldung gibt es keinen Wettbewerb in 2011 und ohne Wettbewerb wird es schwer, Sponsoren zu überzeugen und ohne die gibt es schlussendlich kein Auto.
Hinzu kam, dass einige sehr kompetente Teammitglieder angekündigt hatten, das Team bei einer gescheiterten Anmeldung zu verlassen, da sie zum Zeitpunkt des Wettbewerbs in 2012 planten bereits ihren Abschluss in der Tasche zu haben. Verständlicherweise ging uns somit eine bedeutende Menge an Know-How und vor allem Engagement verloren.

Nachdem kurz neue Hoffnung aufkam, man könne mit Biegen und Brechen am Formula Student electric Wettbewerb teilnehmen, erlangte uns auch hier die nüchterne Erkenntnis, dass es völlig unmöglich ist, innerhalb von sieben Monaten einen Elektrowagen auf die Beine (oder besser gesagt, auf die Räder) zu stellen. Vor allem die fehlenden Elektrotechniker haben uns letztendlich zur Vernunft gebracht und zu dem Schluss, dass man sich nun lieber auf das kommende Jahr konzentrieren sollte.

Nach der gescheiterten Anmeldung und der Erkenntnis, dass man dringend ein breiter aufgestelltes Team braucht, begannen wir mit der Mitgliederwerbung. Die Karten werden neu gemischt, soviel stand fest. Einige Posten wurden frei, die neu zu besetzten waren und Alles in Allem war uns klar: Nach diesem Rückschlag brauchen wir frischen Wind.
Und das schien uns am besten umzusetzte, in dem man sich neue Ziele setzt. Denn im Prinzip hatte man auf einmal unheimlich viel Zeit. Geplant war, Mitte des Jahres 2011 ein fertiges Auto mit einem Verbrennermotor zu haben. Da wir nun ein volles Jahr mehr Zeit hatten, entschlossen wir uns einen Schritt weiter zu gehen. Eigentlich war geplant, nach einer gelungenen Formula Student combustion Teilnahme in 2011 im kommenden Jahr zusätzlich einen Rennwagen mit Elektroantrieb mit ins Rennen zu schicken.
Von diesem Vorhaben wollten wir nicht abtreten und so haben wir den Schritt gewagt und einen neuen Zweig in unserem Team aufgestellt. Im Fachbereich E für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik sind wir auf viel Resonanz gestoßen.

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